Union gibt auf Druck der SPD nach – „Ehe für alle“ noch in dieser Legislatur umsetzen

Beim Bundesparteitag vergangenes Wochenende fand unser Vorsitzender Martin Schulz noch einmal klare Worte zum Thema „Ehe für alle“, „Familie das ist nicht nur Vater, Mutter, Kind. Familie, das ist da, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Und dazu gehören alle Lebensformen, für die Menschen sich entscheiden. Dazu gehören auch homosexuelle Paare und deshalb eine klare Ansage an Alle, Wir werden die Ehe für alle in der nächsten Regierung durchsetzen. Ich werde keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist.“ Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist für die SPD damit eine Voraussetzung für eine Regierungsbeteiligung.

„Viele Jahre haben wir Seite an Seite in der Partei und besonders mit unserer AG SPDqueer dafür gekämpft, die Ehe für alle endlich umzusetzen. Immer haben die Konservativen geblockt und an ihrem altbackenes Familienbild festgehalten. Jetzt, mit Blick auf die Bundestagswahl im September hat die Kanzlerin die Abstimmung freigegeben. Angst vor den Wählerinnen und Wählern oder warum der plötzliche Sinneswandel“, fragt sich Michaela Engelmeier, Bundestagsabgeordnete für den Oberbergischen Kreis.

„Wir hätten weiter sein können, wenn unser Koalitionspartner nicht blockiert hätte, wir werden als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten die Entscheidung heute voran treiben“, so  Martin Schulz gerade in der Pressekonferenz.