Rede zum Sporthaushalt: „Stolze 15 Millionen Euro extra für die Sportförderung in Deutschland“

Am Dienstag, den 25. November 2014 sprach Michaela Engelmeier im Plenarsaal des Deutschen Bundestags im Rahmen der letzten Haushaltswoche 2014. Zur Debatte stand der Etat des Bundesministeriums des Innern (BMI), der auch den Bereich Sport umfasst.

Für Sport sieht der Entwurf der Bundesregierung im Einzelplan für das Jahr 2015 Ausgaben in Höhe von 140 Millionen Euro vor. Der Haushaltsausschuss hat nach seinen abschließenden Beratungen die Ausgaben für diesen Bereich um mehr als 15 Millionen Euro erhöht. Die Sicherung der Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften, die Olympiavorbereitung, bessere Maßnahmen zur Dopingbekämpfung und die finanzielle Sicherung des Behindertensports sind die Gründe für diese Erhöhungen.

„Bereits zum Abschluss des letzten Haushalts stand ich an dieser Stelle und habe für Kontinuität im Sporthaushalt geworben.“, begann Michaela Engelmeier. „Nun stehe ich ein knappes halbes Jahr später wieder hier (…) und finde wir stellen durch effektive Verhandlungen in den Haushaltsberatungen einen hohen Zuschlag für den Sport bereit.“

Michaela Engelmeier gratulierte allen Beteiligten zu den Ergebnissen und der guten Arbeit der der Großen Koalition im Sport- und Haushaltausschuss:

„Gemeinsam mit den Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern sowie den Haushältern der Koalition ist es uns gelungen, stolze 15 Millionen Euro extra für die Sportförderung in Deutschland freizugeben. Ein sportlicher Einsatz!

Mit der Sportförderung unterstützen wir die Vielfalt unserer Gesellschaft und die Freude am Wettkampf. Wir stärken Integration und Inklusion und haben – hören Sie gut zu! – die Kürzungen beim Behindertensport abgewandt.

Im Kampf gegen Doping haben wir den Bundeszuschuss für die Nationale Anti Doping Agentur, nochmals deutlich erhöht. Die Finanzierung teilen sich Staat und Sport übrigens zur Hälfte. Der Bund hat seinen Beitrag erfüllt, jetzt ist der organisierte Sport am Zuge. Durch diese kräftige Finanzspritze geben wir den Weg frei für die Vorbereitung von Olympia und der Paralympics in Rio 2016. Das bedeutet: deutlich mehr Mittel für die olympischen Sportverbände, für das olympische Top-Team, die Trainerinnen und Trainer und das Personal im Leistungssport sowie die Projektförderung der Institute IAT und FES. Wir finden: Gute Arbeit muss gut bezahlt werden.“

Michaela Engelmeier zufolge hat der Bundestag dank dieser erfolgreichen Debatte über den Haushalt seine Aufgabe erfüllt. Nun sind die Sportorganisationen am Zug:

„Ich appelliere an den Deutschen Olympischen Sportbund: Halten Sie Ihr Wort, und setzen Sie mit der seit langem überfälligen Reform der Spitzensportsystematik richtige Akzente! Bündeln Sie unsere Steuergelder, verteilen Sie sie gerecht und nachhaltig! Lassen Sie intransparente Verfahren sein, und gestalten Sie die Sportförderung offen und effektiv! Nehmen Sie Kritik und Anregungen auf, und präsentieren Sie eine schlagkräftige Organisation des deutschen Spitzensports! – Die Abstimmung mit dem Parlament ist noch ausbaufähig. Ich lade Sie gerne zu weiteren Gesprächen in den Bundestag ein. Die SPD im Bundestag steht jederzeit zur Verfügung, um Rahmenbedingungen für einen fairen und integren Sport mit zu entwickeln.“

Wenige Tage nach der Vorstellung des Regierungsentwurfs für ein Anti-Doping-Gesetz versprach Michaela Engelmeier zum Schluss ihrer Rede: „Sie können sicher sein – und das ist eine Botschaft von mir: Wir kämpfen für einen fairen und sauberen Sport, gegen Doping und Manipulation!“