Hendricks zieht positive Bilanz des UN-Klimagipfels in New York

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat eine positive Bilanz des Klimagipfels der Vereinten Nationen gezogen. „Nur durch eine umfassende Partnerschaft von Industrie- und Entwicklungsländern, von Wirtschaft und Zivilgesellschaft kann es gelingen, die Menschheitsfrage des Klimaschutzes zu lösen. Der von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon einberufene Gipfel hat Hoffnung gemacht, dass dies gelingen kann“, sagte Hendricks heute in New York.

Hendricks verwies darauf, dass die Länder mit den höchsten Treibhausgasemissionen auf dem Gipfel zugesagt haben, im Hinblick auf den Klimagipfel in Paris bis Anfang 2015 ihre Beiträge zu einem neuen Klima-Abkommen – also neue Klimaziele für die Zeit nach 2020 – vorzustellen – darunter China und die USA. „Darüber hinaus gab es ermutigende Signale, etwa von Frankreich, Mexiko, Dänemark,der Schweiz und Korea, die mich zuversichtlich machen, dass der Grüne Klimafonds noch vor der Klimakonferenz in Lima Ende dieses Jahres substantiell aufgefüllt wird.“

Hendricks sagte, Deutschland werde international weiterhin als Vorreiter und Schrittmacher im Klimaschutz wahrgenommen und anerkannt. „Ich habe auf dem Gipfel Deutschlands Schritte in Richtung einer klimafreundlichen Transformation unserer Volkswirtschaft vorgestellt und bin dabei auf sehr positives Echo gestoßen: die deutsche Energiewende, unsere mittel- und langfristigen Klimaschutzziele und unseren Beitrag zur Klimafinanzierung, insbesondere den im Juli angekündigten Beitrag zum Grünen Klimafonds von bis zu 750 Millionen Euro wurden mehrfach als beispielhaft gewürdigt.“