Der Widerstandsbegriff: rhetorische Legitimierung von Gewalt im israelisch-palästinensischen Konflikt

Sprache ist ein wichtiges Werkzeug im Kampf um politische Deutungshoheit und wird deshalb oft missbraucht. Ein heute veröffentlichter Bericht von NGO Monitor zeigt genau diese Problematik im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts: Angriffe auf Israel und israelische Zivilisten durch Palästinenser werden seitens palästinensischer NGOs vermehrt als Widerstand gegen die „Besatzungsmacht Israel“ deklariert. Auf diese Weise soll ein Bild von unterdrückten Palästinensern entstehen, die einen gerechten Kampf gegen ihre Besatzer führen. Doch der Raketenbeschuss auf israelische Städte und die Messerattacken auf Zivilsten sind letztlich nichts anderes als willkürlicher Terror gegen unschuldige Menschen. Besonders skandalös dabei ist, dass viele dieser hetzenden NGOs unter anderem von deutschen und europäischen Entwicklungsgeldern mitfinanziert werden. Dazu zählt zum Beispiel auch die palästinensische NGO PASSIA, welche offen die BDS-Bewegung unterstützt und Messerattacken auf Israelis als „Jugendaufstand“ beschönigt. Zusammen mit ihrem Bericht fordert NGO Monitor 3000 europäische Parlamentarier dazu auf Richtlinien zu entwickeln, die einen Missbrauch von öffentlichen Entwicklungsgeldern zum Schüren von Hass effektiv unterbinden. Nur so kann die Entwicklungszusammenarbeit ihr Ziel erreichen: ein gutes und friedliches Leben für alle Menschen.