CAS bestätigt Sperre: Einspruch Russlands hat nicht geholfen

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat entschieden, dass die russischen Athletinnen und Athleten von den paralympischen Spielen vom 7. bis 18. September in Rio ausgeschlossen sind. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das Votum für einen sauberen Sport.

„Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die heutige Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes, dass die russischen Athletinnen und Athleten wegen des mutmaßlichen Staatsdoping in Russland nicht an den paralympischen Spielen teilnehmen dürfen“, so die sportpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Michaela Engelmeier. „Russland habe versäumt Beweise vorzulegen, die das staatlich gelenkte Doping-System widersprochen hätte.

Einen wie vom Internationalen Paralympischen Komitee getroffenen Ausschluss hätten wir uns auch für die zurückliegenden Olympischen Spiele vom Internationalen Olympischen Komitee gewünscht. Von diesem Urteil geht ein klares Signal für faire und saubere Wettkämpfe aus. Es legt den Grundstein für einen tatsächlichen Schritt zur Null-Toleranz-Politik im Dopingkampf. Russland hat bis heute offenbar nicht die Olympische Idee verstanden.“